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Glücklich werden – so geht’s

Eine gute Gesundheit, ein erfüllender Job, die große Liebe – all das sind Dinge, die uns dabei helfen können, glücklicher zu werden. Doch worauf kommt es beim Streben nach Glück wirklich an?

Seit der Antike – und vermutlich schon lange davor – beschäftigen sich die großen Dichter und Denker mit der Frage nach dem Glück. Worin besteht Glück und wie kann man es fördern? Wir verraten Ihnen, zu welchem Ergebnis die großen Philosophen dabei gekommen sind, und geben Ihnen sieben Tipps, wie Sie Ihr persönliches Glück steigern und glücklich werden können.

Glücklich werden

Was ist Glück?

Beim Begriff des Glücks bzw. der Glückseligkeit handelt es sich um ein komplexes Konzept. Grob beinhaltet es die Erfüllung des Strebens, das mit der Abwesenheit von Schmerz einhergeht. Seit der Mensch denken kann, macht er sich darüber Gedanken, wie er es schaffen kann, glücklich zu werden.

  • Einer der Schüler Sokrates’ – Aristippos von Kyrene – war vermutlich der Erste in der Geschichte der Philosophie, der sich ausführlich mit dem Glücksbegriff auseinandersetzte. Für den Begründer des Hedonismus bestand Glück eindeutig im Genuss. Um glücklich zu sein, solle man laut ihm also Schmerz vermeiden und Genuss suchen.
  • Der griechische Philosoph Platon (428 v. Chr.–348 v. Chr.) glaubte, dass der Mensch nur glücklich werden kann, wenn seine drei Seelenteile – Vernunft, Begehren und Wille – im Einklang sind und sich nicht gegenseitig widersprechen.
  • Aristoteles (384 v. Chr.–322 v. Chr.) ging hingegen davon aus, dass zu Glück sowohl Tugend als auch äußere Umstände gehören. Wer tugendhaft handelt und dabei die Gunst des Schicksals auf seiner Seite hat, der hat die besten Chancen auf Glückseligkeit.
  • Ähnlich sah die antike Schule der Stoa das Glück in der Tugend. Zudem befürwortete sie ein Leben im Einklang mit der Natur. Je mehr man sich in die Ganzheitlichkeit des Kosmos einfügte, desto effektiver förderte man sein Glück.
  • Anders als Aristippos von Kyrene, laut dem man Glückseligkeit findet, indem man sich der Lust hingibt, verstand Epikur (341 v. Chr.–270 v. Chr.) Glück eher als das Fernbleiben von Schmerz und Unlust. Dabei ging er davon aus, dass große Extreme, sowohl positive als auch negative, gemieden werden sollten. Wer hoch oben auf Wolke sieben schwebt, fällt tiefer als jemand, der stets mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Indem man sich auf seine notwendigsten Bedürfnisse beschränke, könne man wahrhaft glücklich sein. Dabei müsse man aber keineswegs zum Asketen werden. Sogar Epikur selbst gönnte sich hin und wieder mal einen Genuss, zum Beispiel in Form seines Lieblingskäses.
  • Auch für Arthur Schopenhauer stellten zwei Jahrtausende später Schmerz und Langweile die größten Gegner der Glückseligkeit dar.

Drei Arten von glücklich sein

Ist von Glück die Rede, ist nicht immer dasselbe Glück gemeint. Genau genommen kann man drei Arten von Glück unterscheiden:

1. Zufall und Schicksal

Diese Form von Glück ist gemeint, wenn man jemandem viel Glück bei einer Prüfung wünscht. Auch handelt es sich um jene Form von Glück, die beim Glücksspiel förderlich ist, zum Beispiel beim Lotto.

2. Zufriedenheit und Erfüllung

Diese Art von Glück ist es, auf die die meisten abzielen, wenn sie von Glück sprechen. Wer wieder glücklich werden möchte, sollte sich zuallererst fragen, was ihm zur Erfüllung im Leben fehlt. Womit sind Sie unzufrieden im Leben? Ist es der Job, der Ihnen keine Freude bereitet? Oder die Liebe, die unerwidert bleibt?

3. Glücksgefühle und Euphorie

Das Glücksgefühl, bei dem man am liebsten die ganze Welt umarmen würde, ist wahrlich das Höchste der Gefühle. Wenn Menschen nach Glück streben, dann meinen sie oft ein Leben, das möglichst viele dieser Euphoriemomente enthält.

Die Säulen des glücklichen Lebens

Ein glückliches Leben ergibt sich aus dem Zusammenspiel vieler positiver Faktoren. Zahlreiche Glücksforscher beschäftigten sich mit der Frage, von welchen sprichwörtlichen Säulen Lebensglück getragen wird. Dabei müssen nicht alle Faktoren gleichzeitig erfüllt sein. Auch wer nur drei der fünf Säulen bei sich wiederfindet, kann sein Leben als glücklich und erfüllt empfinden. Dennoch gilt: Je mehr Säulen aktiv sind, desto besser.

1. Gesundheitliche Säule

Eine Million im Lotto zu gewinnen, ist kaum etwas wert, wenn man sie nicht genießen kann, weil man krank ist. Ist die Gesundheit angeschlagen, rückt das Glück zuweilen in weite Ferne. Das Fernbleiben von Schmerz definierte schon Epikur als Glück. Nur wenn es uns gesundheitlich gut geht, können wir weitere schöne Aspekte des Lebens genießen.

2. Finanzielle Säule

Dass Geld allein nicht glücklich macht, hört man oft von den Menschen, die viel Geld haben. Sie wissen also, wovon sie sprechen. Auf der anderen Seite können sie sich so nur schwer ein Bild vom anderen Extrem machen: Geldprobleme. Wer arm ist, hat andere Sorgen als das Streben nach Glück, zum Beispiel die Miete zahlen und gesundes Essen auf den Tisch bringen zu können. Mehr zu verdienen, als man ausgibt, scheint zumindest eine der Voraussetzungen für Glück zu sein.

Doch wie kommt es, dass es auch arme Menschen gibt, die von sich behaupten, glücklich zu sein? Das könnte daran liegen, dass bei diesen Menschen die anderen Glücksäulen stärker vertreten sind und auf diese Art die schwächelnde finanzielle Säule wieder ausgleichen.

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3. Zwischenmenschliche Säule

Einsamkeit stellt einen Glückskiller dar. Der Mensch braucht andere Menschen – das ist schon seit der Steinzeit so, als es sogar richtig gefährlich werden konnte, kein Teil eines sozialen Gefüges zu sein. Die Gruppe machte den Einzelnen stärker und konnte sich besser gegen Angriffe von Raubtieren wehren. Auch Nahrungsbeschaffung und die Suche nach einer Unterkunft ging in der Gruppe leichter vonstatten, in der man die Verantwortung auf mehrere verteilen konnte. Und das gilt auch heute noch. Wer über ein stabiles Netzwerk an Freunden und Verwandten verfügt, leidet seltener an Herzkreislauferkrankungen und Depressionen als Menschen, die sich einsam fühlen.

4. Persönliche Säule

Tecum fugis! „Es bringt nichts, zu flüchten, denn du nimmst dich immer selber mit.“ Das behauptete zumindest der römische Philosoph Seneca und meinte damit, dass die wohl wichtigste Beziehung die ist, die man zu sich selbst hat. Entscheidend für Glück ist die innere Einstellung. Wer mit sich im Reinen ist, ist der Erfüllung oft schon zum Greifen nahe, auch wenn die anderen Säulen des Glücks bröckeln mögen. Die freie Entfaltung der persönlichen Interessen und Talente fördert das persönliche Glück zudem effektiver als so mancher Geldsegen.

5. Romantische Säule

Selbstverständlich kann auch eine gute Liebe zum persönlichen Glück beitragen – sogar so sehr, dass viele Menschen Glück mit Liebe gleichsetzen und todunglücklich sind, wenn die Liebe in ihrem Leben fehlt. Einige Säulenmodelle klammern die Liebe aber sogar gänzlich aus und gehen stattdessen davon aus, dass man erst allein glücklich werden muss, bevor man sich an die Liebe wagen kann.

Tipps, um glücklich zu werden

1. Schreiben Sie auf, wofür Sie dankbar sind

Der Job, der Ihnen Spaß macht. Die lieben Freunde, mit denen Sie jedes Mal so viel lachen. Eine gemütliche Wohnung. Wofür können Sie alles dankbar in Ihrem Leben sein? Schreiben Sie es auf – und zwar jeden Tag. Notieren Sie auch, was an dem Tag selbst gut gelaufen ist: Haben Sie einem Kollegen etwas abnehmen können? Haben Sie ein Kompliment für Ihre Frisur bekommen? Ist Ihnen ein selbst gekochtes Gericht besonders gut gelungen?

2. Seien Sie Ihres eigenen Glückes Schmied

“I am the master of my fate. I am the captain of my soul.“ Die letzten Zeilen des sogenannten Invictus-Gedichts von William Ernest Henley sind das ideale Mantra für Menschen, die glücklich werden möchten. Übersetzt bedeutet es so viel wie: „Ich bin der Meister meines Schicksals. Ich bin der Kapitän meiner Seele.“

Das geht nur, indem Sie Verantwortung für Ihr Leben übernehmen. Unglücksraben schieben ihre Unzufriedenheit auf andere – Ihre Bekannte nutzt Sie nur aus, Ihre Kollegen mobben Sie, Ihr Partner nimmt Sie nicht ernst … Stopp! Gebieten Sie dem Einhalt, indem Sie es nicht mehr zulassen. Wenn Sie unglücklich in Ihrem Job sind, dann bewerben Sie sich woanders. Wenn Sie sich von Ihrer Bekannten ausgenutzt fühlen, dann brechen Sie den Kontakt ab, und wenn Ihr Partner Sie nicht respektiert, dann suchen Sie das Gespräch. Seien Sie kein Spielball der äußeren Umstände, sondern werden Sie zum Macher Ihres eigenen Schicksals.

3. Pflegen Sie die Kontakte, die Ihnen guttun

Neueste Forschungen haben ergeben, dass gute Freundschaften nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sogar lebensverlängernd wirken können. Zudem stärken sie das Selbstwertgefühl und verhelfen zu einer optimistischeren Lebenseinstellung. Grund genug, den Kontakt zu lieben Menschen gut zu pflegen.

4. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen

Sie haben sich in Ihr Lieblings-Outfit geworfen und schön zurecht gemacht. Selbstbewusst schreiten Sie nach draußen, doch wohin Sie auch schauen, sehen Sie plötzlich Menschen, die schöner, erfolgreicher, berühmter als Sie zu sein scheinen? Auf Anhieb löst sich Ihr Selbstbewusstsein in Luft auf. Auch die sozialen Netzwerke quillen fast über vor perfekten Berühmtheiten, neben denen Sie sich fühlen wie ein Sack alter Kartoffeln?

Sich mit anderen zu vergleichen, bringt Sie nicht weiter. Erinnern Sie sich daran, wie Sie sich gefühlt haben, bevor Sie die vielen anderen Menschen wahrgenommen und sich mit ihnen verglichen haben. Sie haben sich schön und besonders gefühlt und damit hatten Sie recht. Betrachten Sie sich isoliert – ganz unabhängig von anderen Menschen. Es zählt nicht, was andere erreicht haben oder wie sie aussehen. Nur, was Sie erreicht haben und zu bieten haben, zählt. Jeder Mensch ist einzigartig. Sich mit anderen Menschen zu vergleichen würde genauso viel Sinn machen wie das Vergleichen von Äpfeln und Birnen.

Glücklich werden

5. Reduzieren Sie Stress

Stress ist der Glückskiller Nummer eins. Er fördert Depressionen ebenso wie Herzkreislaufbeschwerden und lässt uns sogar schneller altern. Wenn Sie glücklich werden möchten, sollten Sie Stress so gut es geht reduzieren. Probieren Sie es zum Beispiel, indem

… Sie Ihre Arbeitsstunden reduzieren. Geld allein – das wissen wir nun mittlerweile – macht nicht glücklich. Rechnen Sie doch mal durch, was möglich ist, ohne dass Sie finanziell in die Bredouille kommen. Schon ein paar Stunden pro Woche mehr für sich selbst können Wunder für Ihr Wohlbefinden wirken.

… Sie Meditation- und Achtsamkeitsübungen durchführen. Längst haben neurowissenschaftliche Studien die positiven Effekte von Achtsamkeit auf das Gehirn und auf die Ausschüttung von Stress- und Glückshormonen belegt. Entscheidend bei der Achtsamkeit ist eine Veränderung des Erlebens und Einordnens. Gedanke, Gefühle und Geschehnisse werden anders wahrgenommen, sodass das Gefühl von Stress gar nicht erst entsteht.

… Sie sich so nehmen, wie Sie sind. Alle möglichen Influencer und Portale rufen uns täglich dazu auf, die beste Version unserer Selbst zu sein und uns so lange selbst zu optimieren, bis … Bis was eigentlich? Wozu der ewige Stress der Selbstoptimierung? Sind wir nicht so, wie wir sind, schon gut genug? Wir finden: Ja, sind wir! Und akzeptieren uns einfach mal ganz frech so, wie wir sind. Probieren Sie es aus!

6. Leben Sie Ihre Leidenschaften aktiv aus

Wahres Glück empfinden wir, wenn wir einer Tätigkeit mit so viel Fokus und Leidenschaft nachgehen, dass wir alles um uns herum vergessen. Flow – englisch für Strömen, Fließen – wird das Phänomen genannt. Je öfter wir in den Genuss des Flows kommen, desto glücklicher fühlen wir uns.

Gibt es Aktivitäten, bei deren Ausführung Sie richtig in Ihrer Aufgabe aufgehen? Das kann beim Tennis sein, beim Kochen, beim Lesen. Lebn Sie im Hier und Jetzt. Aktiv zu sein, fördert Ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden.

Folgen Sie auch beruflich Ihren Talenten: Merken Sie am Arbeitsplatz, dass Ihnen eine Aufgabe immer besonders viel Freude macht, so könnten Sie Ihren Vorgesetzten darum bitten, Ihnen künftig mehr von dieser Arbeit zu geben.

7. Kümmern Sie sich gut um Ihren Körper

Unser Körper ist unser Tempel – wir allein sind verantwortlich für seine Pflege und Instandhaltung. Je gesunder unser Körper ist, desto wohler fühlen wir uns in unserer Haut. Ihn zu hegen und zu pflegen, sollte dabei nicht als Pflicht, sondern als Privileg betrachtet werden – Stichwort Dankbarkeit. Da haben wir dieses Wunderwerk der Natur, das uns tagtäglich durchs Leben trägt, das für uns atmet und verdaut. Es zu verwöhnen, sollte und kann Freude bereiten, zum Beispiel mit gutem Essen, spaßigem Sport und entspannender Wellness.

Wie kann ich glücklich werden?

Glücklich zu sein, hängt nicht nur von äußeren Faktoren ab, wie Liebe und Geld, sondern auch von der inneren Einstellung. Wenn Sie sich als Opfer der Umstände sehen statt als Macher, der sein Schicksal selbst in die Hand nimmt, so werden Sie in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht glücklich werden. Mit folgenden Tipps kommen Sie Ihrem Lebensglück näher.

Werden Narzissten jemals glücklich?

Die Frage, ob Narzissten glücklich sein können, lässt sich nur schwer beantworten. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass hinter der narzisstischen Persönlichkeitsstörung große Selbstzweifel, wenn nicht sogar Minderwertigkeitskomplexe stecken, die oftmals auf einer Kindheit beruhen, in der sich Betroffene ständig behaupten und um Aufmerksamkeit kämpfen mussten. Im Laufe seiner Entwicklung bildete der Narzisst Schutzstrategien heraus, um sich künftig vor derartigen Enttäuschungen zu schützen. Gefühle zu einem anderen Menschen aufzubauen, ist für Narzissten mehr als nur eine Herausforderung – vielmehr wird angenommen, dass Narzissten gar nicht dazu in der Lage sind, da ihr eigener innerer Selbstschutz die Entwicklung von Zuneigung und Liebe immer rechtzeitig ausbremst. Doch auch Narzissten haben die Chance auf Glück – wenn sie bereit sind, sich in Form einer Therapie professionell helfen zu lassen.

Single und glücklich?

Weitläufig herrscht die Annahme, dass einem als Single etwas Entscheidendes zum Glücklichsein fehlt. Doch wer sein Glück davon abhängig macht, ob er einen Partner hat oder nicht, der befindet sich auf dünnem Eis. Dafür, dass eine Beziehung hält, kann nämlich niemand garantieren. Wenn das eigene Lebensglück aber an die Beziehung geknüpft ist, fallen Betroffene plötzlich ganz tief, sollte es zur Trennung kommen.

Um überhaupt eine glückliche und dauerhafte Beziehung führen zu können, ist es entscheidend, dass man mit sich selbst zufrieden ist. Das Leben soll nicht nur wegen dem Partner lebenswert sein – der Partner sollte nur einer von vielen Glücksfaktoren bleiben.

Umgekehrt gilt: Selbst glücklich zu sein, liefert die besten Bedingungen, um die große Liebe zu finden. Wie das? Nun, sind wir selbst mit uns im Reinen und in der Lage, unser Leben zu genießen, so strahlen wir das entsprechend aus und wirken auf potenzielle Partner viel anziehender als Menschen, die außer der Partnersuche nichts anderes im Kopf haben.

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