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Schon seit Tausenden von Jahren bringt der Sternschnuppenschauer der Lyriden im April den Nachthimmel zum Funkeln – und die Menschen zum Träumen.

Denn laut Aberglaube sollen die Sternschnuppen Wünsche in Erfüllung gehen lassen. Wir verraten Ihnen, wann die meisten Lyriden vom Himmel regnen und ob die glitzernden Lichter wirklich Glück bringen.
Seit Jahrtausenden durchkreuzt der Komet Thatcher jeden April die Erdumlaufbahn. Die Gesteinsteilchen, die der Himmelskörper auf seinem Flug verliert, verglühen als Meteore in der Erdatmosphäre – Sternschnuppen entstehen. Ihren Namen haben die Lyriden vom Sternbild Leier (Lyra), in dem sie zu bewundern sind. Von der Erde aus betrachtet wirkt es so, als würden die Sternschnuppen diesem Sternbild entspringen. Schon auf die Dichter und Denker im alten China übten die Lyriden eine große Faszination aus. Erste Aufzeichnungen ihrer Erscheinung gab es bereits vor mehr als 2.600 Jahren. So war es der chinesische Gelehrte Zuozhuan, der die Lyriden das erste Mal im Jahr 687 v. Chr. dokumentierte. Chinesische Augenzeugen berichteten, dass die Sterne wie ein Regenschauer vom Himmel fielen.
Die Lyriden sind nicht der einzige Sternschnuppenstrom, den man bei uns beobachten kann. Das sind die bekanntesten Meteorschauer:
Seit die Menschheit zum ersten Mal den Blick zum Nachthimmel hob, beflügelten die Sterne und insbesondere Sternschnuppen die Fantasie. Kein Wunder, dass die funkelnden Meteore in Erzählungen und Märchen, in der Musik und in der Kunst immer wiederkehrende Motive darstellen.
Im Volksglauben heißt es, dass Wünsche, die man ausspricht, nachdem man eine Sternschnuppe erspäht hat, in Erfüllung gehen sollen – vorausgesetzt, man behält den Wunsch für sich. In vielen Kulturen werden Sternschnuppen magische Kräfte nachgesagt. So galten Meteore im christlichen Abendland lange Zeit als Funken göttlichen Lichts. Man glaubte, dass es sich bei Sternschnuppen um Kerzendochte handelte, die den Engeln beim Putzen der Himmelskerzen herunterfielen. So hoffte man auf göttlichen Schutz oder gar einen schützenden Engel, wenn man sich beim Anblick der Sternschnuppen etwas wünschte. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten.
Heute lassen sich Sternschnuppen hervorragend dazu nutzen, mehr über seine Sehnsüchte und Wünsche zu erfahren. Da sie nur für eine Sekunde am Himmel zu sehen sind, erfordern sie Schnelligkeit beim Formulieren eines Wunsches. So wünschen sich viele Menschen genau das, was ihnen als Erstes einfällt. Das ist dann meistens auch genau das, was ihnen am meisten am Herzen liegt.
In diesem Jahr fällt das Lyriden-Maximum auf den Ostermontag und gibt uns die ideale Gelegenheit, ein geselliges Osterwochenende romantisch ausklingen zu lassen. Und vielleicht wird es sogar zum persönlichen Oster-Highlight, mit einer Decke und einem Picknickkorb bewaffnet die Sternschnuppen am Himmel zu zählen.
Wissen Sie schon, was Sie sich von den Lyriden wünschen werden? Sind Sie neugierig, ob es in Erfüllung gehen wird? Unsere Berater verraten es Ihnen. » Jetzt Astrologen wählen und Gratisgespräch testen